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Mittwoch, 10. August 2011

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Es verfolgt mich morgens wenn ich mich mühsam aus dem Bett quäle, wenn ich dann ins Bad taumel, wenn ich mich in mein Auto setze, wenn ich den Klassenraum betrete und ihn wieder verlasse, wenn ich dann am Nachmittag erneut in meinem Auto sitze und die Sonne scheint und es verfolgt mich, wenn ich dann zuhause nur noch in mein Bett falle:

Wie wir uns kurz nach dem Aufstehen die Haare gegelt haben. Wie du mich fast täglich dazu bringst Tränen zu lachen. Wie wir zusammen Kinderkassetten hören und dabei Spiele spielen, für die wir eigentlich schon viel zu alt sind. Wie du mich dann damit aufziehst, dass ich verloren habe. Wie du mich ständig so unglaublich fest an dich drückst, dass ich manchmal das Gefühl habe du erdrückst mich. Das ist kein Erdrücken bei dem ich Angst habe keine Luft mehr zu kriegen. Eher eines, bei dem ich sofort auf der Stelle in tiefen Schlaf fallen könnte. Wie wir manchmal so gut wie den ganzen Tag im Bett verbringen. Wie du mich nachts Huckepack durch die Stadt trägst, obwohl du viel zu betrunken bist. Wie ich neben dir tanze und dabei eigentlich durchgehend grinsen könnte, weil ich finde, dass du ziemlich süß bist, wenn du tanzt. Wie wir zusammen Zähne putzen und du mir deine Zahnbürste andauernd ins Gesicht drückst.

Ich würde für immer bleiben. Ich weiß nicht, ob du würdest ..

Kommentare:

  1. sehr sehr schön !
    Ich liebe es, wenn ich mich in einem Text wieder erkenne !

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